Bindung zu deinem Hund stärken! So spürt er, dass du wirklich da bist!
- Simone Küstner

- 23. Dez. 2025
- 5 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 7. Feb.

Warum Bindung für deinen Hund so wichtig ist?
Hunde sind soziale Wesen, die sich eng an ihre Bezugsperson binden.
Wenn du mehrere Hunde hast, gehört das Rudel natürlich dazu.
Diese Bindung ist die Grundlage für Vertrauen, Sicherheit und ein harmonisches Zusammenleben. Sie entsteht nicht einfach so von allein.
Auch nicht durch Befehle oder Futter, sondern durch echte Präsenz, kleine Gesten und ehrliche Zuwendung.
Hunde kommunizieren nonverbal und haben dadurch ziemlich gut funktionierende Antennen für die Gefühle die ihnen entgegen gebracht werden.
Wenn dein Hund spürt, dass du wirklich da bist, entsteht eine tiefe Verbindung. Und genau das macht euch zu einem starken Team im Alltag, im Training und in neuen unbekannten Situationen.
Aber vorab erstmal, was genau ist eigentlich Bindung?
Bindung vs. Beziehung!
In sehr kurz und einfach gesagt: Eine gute Bindung entstehet aus einer guten Beziehung. Das sogenannte unsichtbare Band zwischen dir und deinem Hund.
Es hat nichts damit zu tun, wie gut dein Hund auf dich hört - das fällt eher unter Konditionierung! Jeder Mensch und so auch jeder Hund (auch abhängig von der Rasse) ist individuell.
Eine Beziehung zueinander ist der Anfang und daraus kann eine wirklich feste Bindung wachsen. Voraussetzung dazu ist allerdings, dass du deinen Hund wirklich lesen und verstehen kannst. Oft denken wir einfach zu menschlich.
Es gibt viele gute Artikel und Bücher über die Sprache unserer Hunde.
Kleiner Buchtipp an dieser Stelle:
Du möchtest die Bindung zu deinem Hund stärken...
Bindung zu deinem Hund stärken ist in jedem Moment machbar
Hier sind 7 kleine aber wirklich wertvolle Tipps für dich:
1. Präsenz zeigen! Nicht nur körperlich, sondern auch emotional.
Sei mit deiner Aufmerksamkeit bei deinem Hund, wenn ihr zusammen seid.
Kein Handy, kein Multitasking. Einfach nur schauen, zuhören, reagieren.
Dein Hund merkt den Unterschied sofort, ob du bei ihm bist oder in deinem Handy!
Tipp: 5 Minuten ECHTE Präsenz täglich wirken mehr als 1 Stunde nebenher laufen!
2. Rituale etablieren für Sicherheit und Vertrauen.
Hunde lieben Wiederholungen. Kleine Rituale geben Struktur und zeigen deinem Hund: "Auf dich ist Verlass."
Beispiele:
Begrüßung am Morgen mit gleichem Ton und Berührung
Abendliche "Ruhezeit" auf der Couch mit Streicheleinheit
Feste Reihenfolge bei Spaziergang oder Fütterung
3. Auf Körpersprache achten und fein reagieren.
Schon gewusst: Dein Hund kommuniziert NON-STOP mit dir!
Mit seinen Blicken, Ohren, Schwanz, Atmung, die Art wie gerade vor Dir steht oder sitzt. Wenn du lernst, darauf bewusst zu achten und fein darauf einzugehen, fühlt er sich wahrgenommen und verstanden und dann kommt richtig was ins rollen zwischen euch!
Tipp: Reagiere nicht nur auf "große Signale", sondern auch auf feine Zeichen wie Gähnen, Abwenden oder das Ohrenspiel.
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4. Stress gemeinsam regulieren
Da dein Hund dich ganz genau spürt, weiß er auch wann du gestresst oder ängstlich bist. Wenn du ruhig bleibst, wird auch dein Hund ruhiger.
Dein Atem, dein Tonfall, vor allem deine Körperhaltung haben direkten Einfluss auf seinen Zustand.
Übung: Wenn dein Hund nervös ist, atme bewusst tief durch und sprich ruhig. Bleib selbst gelassen und präsent.
5. Gemeinsame Qualitätszeit einplanen
Ein Spaziergang ohne Ziel. Eine Massageeinheit. Ein gemeinsames "Nichts tun". Solche Momente stärken die Bindung viel mehr als hektisches Training oder Aktivismus.
Tipp: Plane bewusste "Verbindungszeit" ein, ohne Ablenkung.
6. Kleine Zeichen der Liebe zeigen
Zärtliche Berührungen, ein ruhiger Blick, ein liebevolles Wort – all das versteht dein Hund. Du musst nicht laut sein oder viel tun. Die Geste zählt.
Idee: Finde eine "Geheimsprache" mit deinem Hund: ein Blick, ein leises Zeichen, das nur ihr versteht.
7. Vertrauen statt Kontrolle
Lass deinen Hund Dinge selbst erforschen, gib ihm Entscheidungsfreiheit, wenn möglich. Zeige ihm: "Ich bin da, wenn du mich brauchst, aber ich vertraue dir."
Beispiel: Lass ihn den Weg beim Spaziergang wählen oder entscheide dich bewusst gegen Korrekturen, wenn keine Gefahr droht.
Fazit: Bindung entsteht im Kleinen
Echte Verbindung braucht keine großen Gesten, sie sollten nur an der richtigen Stelle passieren. Echt Verbindung zeigt sich im Alltag, in Blicken, in Berührungen, Zeit und gegenseitigem Respekt. Wenn dein Hund merkt, dass du wirklich da bist, vertraut er dir. Und das ist das schönste Geschenk.
Désirée Scheller
"Es werden immer mehr Hundehalter, die Wert darauf legen, ihrem Hund ein schönes und harmonisches Leben zu ermöglichen. Und genau für diese Hundehalter möchte ich mein Wissen zugänglich werden lassen!"
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Q&A Du hast noch Fragen:
Was ist, wenn mein Hund sehr ängstlich ist und kaum Nähe zulässt?
Gerade ängstliche Hunde brauchen besonders viel Geduld und einfühlsame Annäherung. Mit kleinen Schritten und ganz viel Ruhe kann auch hier Bindung wachsen. Vertrau auf den Prozess und bleib mit Geduld dran, es lohnt sich!
Lies dazu gerne meinen Blog extra für ängstliche Hunde, da ich selber einen Angsthund habe bzw. hatte😍:

Muss ich alle Tipps täglich umsetzen?
Nein, schon kleine bewusste Momente im Alltag reichen aus ABER Hunde lieben geregelte Abläuft und zwischendurch natürlich gerne eine spannende Abwechslung. Dein Hund muss jederzeit die Gewissheit haben, sich auf dich verlassen zu können. Eure Momente (egal wie oft) sollten sich immer echt anfühlen und auch sein, denn dein Hund spürt den Unterschied ganz genau!
Auch hierfür gebe ich dir sehr gerne herzliche Tipps zum umsetzen:


Wie merke ich, dass sich unsere Bindung verbessert?
Oft durch kleine Veränderungen, wie zum Beispiel:
dein Hund sucht häufiger deinen Blick
entspannt sich schneller bei dir
folgt dir freiwillig und das ganz ohne Kommando
sucht deine Nähe und verlangt nach Kuscheleinheiten
dein Hund fordert dich immer öfter zum spielen auf - auch das gehört dazu! Zerrspiel eignen sich hervorragen oder Intelligenzspielsachen.
Und ja, hierzu habe ich dir auch zwei Blogtipps, die ich dir wärmstens empfehlen kann:


Hinweis
Ich bin keine Hundetrainerin oder Tierpsychologin, sondern teile hier meine persönlichen Erfahrungen und das, was ich selbst gelernt habe.
Jeder Hund ist einzigartig, daher kann es sein, dass nicht jeder Tipp für jeden passt. Wenn du dir unsicher bist oder größere Probleme mit deinem Hund hast, kann eine gute Hundeschule oder Verhaltenstherapeut sinnvoll sein.
Kleiner Pfotenabdruck zum Schluss🐾
Danke, dass du bis hierher gelesen hast! Ich hoffe, du konntest einige Impulse mitnehmen, wie du die Bindung zu deinem Hund noch liebevoller und bewusster gestalten kannst. Es geht nicht um Perfektion sondern um echte Verbindung. Und die beginnt immer bei dir💕.
Wenn dir der Beitrag gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar oder wenn du ihn mit anderen Hundemenschen teilst.
Bleib immer dran und verbunden mit deinem Hund und mit dir selbst.
Alles Liebe Simone❤️
Wer wir sind und warum wir Hundezubehör selber machen

Wie du erahnen kannst, sind wir absolute Hundeliebhaber.
Alle waren immer aus den verschiedensten Gründen irgendwann übrig und landeten nach mehreren Besitzern schließlich bei uns.
Jeder hatte so seine Problemchen und es war oft nicht einfach aber aufgeben oder gar weggeben war nie eine Option.
Allein diese drei Goldstücke hier könnten unterschiedlicher nicht sein und jede einzelne ist eine neue Erfahrung und Herausforderung,
auch heute noch.
Hunde sind schon viele Jahre teil unseres Lebens und wir durften viel lernen.
Meine andere große Leidenschaft ist Makramee und DIY in alle möglichen Richtungen. Ich erstelle sehr gerne Schmuck den ich dann selber trage oder verschenke. Aber nicht nur für mich kreiere ich schöne und einzigartige Accessoires sondern auch liebend gern für meine Hunde. Ich zeige dir gerne wie man Hundezubehör DIY mit Makramee und Co. wirklich super easy selber herstellen kann!
Hinweis in eigener Sache:
Ich empfehle hier Produkte. Einige Links* sind Affiliate-Links.
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