Hund aus dem Tierschutz: Rubys Geschichte – und was ich mir vorher gewünscht hätte zu wissen
- Simone Küstner

- vor 4 Tagen
- 10 Min. Lesezeit

Kennst du dieses Foto?
Ein kleines Hundilein. Große Augen. Irgendwo in einem Shelter, irgendwo in Kroatien. Meine beste Freundin hat es gepostet – Ruby, zwei Monate jung.
Mein Mann hat es gesehen und war sofort hin und weg.
Er meinte nur: "Gehen zwei Hunde – gehen auch drei."
Ich habe alles in die Wege geleitet. Vesna&Marco Plesic, eine Tierschützerin mit dem größten Herz für Tiere das mir je begegnet ist, hat sie aus diesem wirklich üblen Loch rausgeholt und bei einer Pflegefamilie untergebracht.
Der Verein Fellkinder in Not hat sie mit dem nächsten Transport zu uns gebracht.
Und dann stand sie da.
Zuckersüß. Geschätzte vier Monate jung. Braune Augen die alles und nichts sagten.
Und ich – voller Vorfreude, voller Liebe, voller bester Absichten – hatte keine Ahnung was wirklich auf uns zukam.
Das ist Rubys Geschichte. Und gleichzeitig meine.
Was ich als erstes bemerkt habe – und nicht verstand
Als Ruby ankam fiel mir sofort etwas auf: Zwei kleine runde Brandmale am Hals.
Wahrscheinlich von einem Elektroschockerstab.
Ich sage das nicht um zu schockieren. Ich sage es weil es wichtig ist zu verstehen woher diese Hunde kommen. Die Zustände in vielen Sheltern sind wirklich unterirdisch – Käfige die mit dem Dampfstrahler gereinigt werden, ob gerade ein Hund im Weg steht oder nicht. Hunger. Konkurrenz. Kampf. Von Geburt an.
Ruby kannte nichts anderes.
Und ich stand da mit meiner großen Liebe und meinen zwei bereits wunderbaren Hunden – Lou und Bella – und dachte:
Jetzt wird alles gut. Jetzt ist sie in Sicherheit. Jetzt kann sie einfach ankommen.
Im Nachhinein muss ich mir eingestehen:
Das war ziemlich blauäugig.
Woher sollte sie das bitte kennen?
Was niemand dir vorher sagt – die ehrliche Wahrheit über Tierschutzhunde
Ich möchte hier ehrlich sein. Nicht um abzuschrecken – sondern weil echte Information mehr wert ist als romantische Vorstellungen.
Tierschutzhunde tragen ein Päckchen.
Meistens weiß man nicht was genau drin ist. Man weiß nicht was vor dem Shelter passiert ist, was im Shelter passiert ist, was den Hund geformt hat.
Man bekommt ein Wesen mit einer Geschichte die man nie ganz kennen wird.
Und das verlangt eines vor allem: absolute Offenheit für alles was kommen mag.
Die fehlende Sozialisierung ist das Unsichtbarste und Schwierigste.
Hunde lernen in den ersten Wochen ihres Lebens was die Welt bedeutet. Menschen, Geräusche, Berührungen, andere Hunde – all das prägt sich ein in einer Phase die man nicht zurückdrehen kann.
Viele Tierschutzhunde haben genau diese Phase im Shelter verbracht.
Oder auf der Straße. Oder noch schlimmer.
Menschen als Rudel, als Gefährten, als Vertraute – das kannten sie nicht. Warum sollten sie also einfach so vertrauen?
Straßenhunde sind starke Persönlichkeiten.
Das ist Natur, kein Züchter. Auf der Straße paaren sich die Stärksten – wie bei Wölfen. Das Ergebnis sind oft Hunde mit einer sehr starken, eigenständigen Persönlichkeit. Das ist nicht schlecht – aber es bedeutet dass man wirklich bereit sein muss.
Ein ehrliches Wort: Wer noch nie einen Hund hatte sollte sich das sehr gut überlegen. Nicht weil es unmöglich ist – sondern weil diese Hunde jemanden brauchen, der wirklich vorbereitet ist. Ein Tierschutzhund, der wieder abgegeben wird, landet oft wieder im Tierheim. Und jede weitere Abgabe bestätigt ihm: Menschen sind nicht verlässlich. Diese Hunde werden zu Wanderpokalen – und das ist das Traurigste was ihnen noch oben drauf passieren kann. |

Das erste Jahr mit Ruby – was wirklich war
Ruby war am Anfang das süßeste kleine Wesen und gleichzeitig das fremdeste.
Ich bin ein sehr herzlicher Mensch. Ich hatte zu Lou und Bella eine wundervolle, tiefe Bindung aufgebaut – über Jahre gewachsen, selbstverständlich und warm.
Bei Ruby war das anders.
Ich wartete auf dieses Gefühl. Diese Verbindung. Dieses Da bist du ja zwischen uns.
Und es kam nicht. Nicht sofort. Nicht in den ersten Wochen. Nicht in den ersten Monaten.
Ruby war da – aber irgendwie weit weg. In ihrer eigenen Welt. In ihrem eigenen Film. Sie schaute durch mich hindurch statt zu mir hin.
Das hat mich manchmal sehr traurig gemacht, denn es tat sich erstmal nicht viel.
Ich habe es nicht verstanden. Ich habe alles gegeben – Geduld, Liebe, Zeit, Struktur. Und trotzdem diese Distanz, diese Eigenleben. Es ist schwer zu erklären. Natürlich wollte sie gestreichelt werden aber wirklich Nähe, suchte sie nicht.
Bis ich anfing zu verstehen:
Das ist nicht Ablehnung. Das ist Schutz.
Bei Hunden zählt der Schutz, die Sicherheit im hier und jetzt, denn da leben Hunde - im hier und jetzt - und so wird auch reagiert und gehandelt.
Der täglich Lebensantrieb ist zu überleben.
Ruby hatte gelernt dass die Welt unvorhersehbar ist.
Dass Menschen kommen und gehen.
In welche Wolke sollte sie denn lernen vertrauen aufzubauen?
Warum sollte sie sich einfach so öffnen und in meine Arme fallen lassen – nur weil ich es wollte?
Sie musste selbst entscheiden ob ich es Wert bin.
Und das braucht Zeit. Viel mehr Zeit als ich erwartet hatte.
Die Pubertät – als wir dachten wir hätten alles falsch gemacht
Dann kam die Pubertät.
Und Ruby die wir kannten – das zuckersüße wenn auch etwas distanzierte Hundilein – war von einem Tag auf den anderen nicht mehr wiederzuerkennen.
Rückruf? Fehlanzeige.
Auf den Namen hören? Fehlanzeige.
Regeln die sie bereits kannte? Schnee von gestern.
Was wir auf einmal hatten war ein absoluter Rowdy.
Und dazu noch diese eine Sache die ich bis heute nicht ganz erklären kann:
Sie machte auf unser Bett. Das Bett in dem sie selbst schlief. Obwohl wir alle zwei Stunden raus sind.
Ich verstand die Welt nicht mehr.
Wir dachten wirklich wir hätten Hundeerziehung drauf. Pustekuchen.
Bei Ruby fand überhaupt nichts irgendeinen Anklang. Ich saß stundenlang vor YouTube-Videos, kaufte Kurse, probierte alles.
Und dann – endlich – tat sich was.
Aber nicht bei Ruby.
Bei mir!
Die wichtigste Erkenntnis: Viel kam von mir aus. Ich hatte meine eigene Ruhe, meine eigene Art zu kommunizieren – und hatte sie durch den Stress mit Ruby komplett vergessen. Als ich wieder zu mir selbst fand, fand ich auch Ruby. |

Was wirklich geholfen hat
Zwei Dinge haben alles verändert.
Erstens:
das Verständnis der *operanten Konditionierung – dass Verhalten durch seine Konsequenzen geformt wird, und dass ich durch meine Reaktionen aktiv mitgestalte was Ruby lernt.
Zweitens:
das Prinzip der Reaktanz – die Erkenntnis dass Verbote und Befehle bei manchen Hunden das Gegenteil bewirken. Ruby musste selbst auf die richtige Idee kommen. Ich musste die Situationen so gestalten dass sie von alleine das Richtige tat. Und dann dachte sie: Das ist meine Idee. Und hielt daran fest.
Ich habe angefangen mit Körpersprache statt Worten zu kommunizieren.
Mit Handzeichen, mit Bewegung, mit Energie. Die Arbeit an*Bindung zum Hund stärken
Und dann passierte es.
Ruby lief vor mir her – wie immer in ihrer eigenen Welt. Plötzlich drehte sie sich um. Schaute mich an. Kurz, direkt, aufmerksam.
Da bist du ja.
Von da an wurden die Momente mehr. Und mehr.
Früher und heute – was das Tagebuch mir gezeigt hat
Ich hatte irgendwann angefangen alles aufzuschreiben.
Kleine Beobachtungen, Fortschritte, Rückschritte. Eine Art Tagebuch das ich eigentlich für mich selbst geführt habe.
Als ich diese Aufschriebe jetzt nach 2,5 Jahren nochmal durchgelesen habe – war ich selbst überrascht.
Nicht von den großen Dingen. Von den kleinen.
Früher:
Ruby lief immer vor mir. Komplett in ihrem Film. Sie drehte sich nie um und zog mich durch die Welt kreuz und quer wie ein eckiger Flummi.
Heute:
Sie schaut mich beim Spaziergang regelmäßig an. Freiwillig. Manchmal wartet sie sogar auf mich.
Früher:
Berührungen hat sie toleriert aber wollte dann relativ schnell ihre Ruhe und wanderte weg.
Heute:
Jeden Morgen und jeden Abend Schmußezeit im Bett - gewollt von ihr - angefangen von ihr. Selbst tagsüber kommt sie immer wieder zum kuscheln.
Früher:
Rückruf oder andere Kommandos - naje, hätte man sich auch ganz sparen können.
Heute:
Manchmal reicht sogar nur ein Blick.
Im Alltag merkt man die positive Veränderung und etwas Wachstum – ja - aber man vergisst viele kleine Details (oder verdrängt sie vielleicht auch ein bisschen😂). Wenn man es aber aufschreibt und dann mal wieder durchliest, sieht man so richtig wie viel tatsächlich passiert ist.
Erst durch die Aufschriebe ist mir wirklich bewusst geworden was für ein festes Band zwischen Ruby und mir in diesen 2,5 Jahren entstanden ist.
Leise, langsam, tief.
Das ist kein Wunder.
Das ist Arbeit.
Geduld.
Vertrauen, das sich beide Seiten erarbeitet haben.
Tipp aus eigener Erfahrung: Fang an aufzuschreiben. Nicht groß – ein Satz pro Tag reicht. Du wirst es in einem Jahr nicht bereuen. Versprochen. |
Was du wissen solltest bevor du ja sagst
Wenn du gerade überlegst einen Tierschutzhund zu adoptieren – hier ist was ich dir wirklich mitgeben möchte:
Sei offen für alles. Du weißt nicht was kommt. Plane nicht mit einem bestimmten Hund – plane mit Ungewissheit. Und sei bereit dich darauf einzulassen.
Gib ihm Zeit. Nicht Tage. Nicht Wochen. Manchmal Monate. Die Bindung wächst – aber sie wächst in seinem Tempo, nicht in deinem.
Arbeite an dir selbst. Das klingt seltsam – aber es stimmt. Dein Hund spiegelt dich. Deine Ruhe, deine Energie, deine Art zu kommunizieren. Oft liegt der Schlüssel nicht beim Hund sondern bei dir.
Gib nicht auf. Wenn du ja gesagt hast – dann hast du ja gesagt. Diese Hunde brauchen jemanden der bleibt. Nicht weil es immer einfach ist. Sondern weil sie es verdienen.
Such dir Unterstützung. Eine gute Hundeschule, ein Verhaltenstherapeut, Online-Kurse die wirklich helfen – es gibt Hilfe. Du musst das nicht alleine durchkämpfen.
Und noch eines: Ein Tierschutzhund der sich öffnet, der anfängt zu vertrauen, der sich entscheidet bei dir zu sein – das ist eines der schönsten Geschenke die ein Tier einem Menschen machen kann. Weil er es sich ausgesucht hat. Bewusst. Nach allem was er erlebt hat. Das ist kein Selbstverständlichkeit. Das ist ein Privileg. |

Ruby heute
Ruby ist noch lange nicht "fertig". Wenn der Postbote kommt – vergisst sie manchmal alles. 😂
Wir arbeiten noch immer an ihrer inneren Unruhe, an ihrer Unsicherheit fremden Menschen gegenüber, an den Momenten wo der alte Überlebensmodus noch durchkommt.
Aber sie hört mir zu. Sie schaut mich an. Sie läuft mit mir statt vor mir.
Und manchmal – in ruhigen Momenten – kommt sie zu mir, lehnt sich an mich an und schaut mich einfach an.
Kein Training. Keine Aufgabe. Einfach nur da sein.
Das ist Ruby. Und ich würde es jederzeit wieder tun. 🐾
Häufige Fragen (FAQ)
Für wen ist ein Hund aus dem Tierschutz geeignet?
Für Menschen die wirklich bereit sind – emotional, zeitlich und mit realistischen Erwartungen. Erfahrung mit Hunden ist ein großer Vorteil aber kein Muss. Wichtiger ist die Bereitschaft offen zu bleiben und nicht aufzugeben wenn es schwierig wird.
Wie lange dauert es bis ein Tierschutzhund ankommt?
Das ist sehr individuell. Manche Hunde tauen in Wochen auf – andere brauchen Monate oder sogar Jahre. Die sogenannte "3-3-3 Regel" sagt: 3 Tage um sich zu orientieren, 3 Wochen um die Routine zu verstehen, 3 Monate um wirklich anzukommen. Bei Ruby war es deutlich länger – und das ist völlig normal.
Soll ich einen Welpen oder einen erwachsenen Tierschutzhund holen?
Beides hat Vor- und Nachteile. Ein erwachsener Hund ist oft ruhiger und man sieht besser welche Persönlichkeit er hat. Ein Welpe aus dem Tierschutz bringt oft weniger festgefahrene Muster mit – aber auch weniger Sozialisierung.
Lass dich von einer seriösen Organisation beraten.
Was ist die 3-3-3 Regel beim Tierschutzhund?
Die 3-3-3 Regel ist eine Faustregel für die Eingewöhnungszeit. In den ersten 3 Tagen ist der Hund oft überwältigt und zieht sich zurück. Nach 3 Wochen kennt er die Routine. Nach 3 Monaten fühlt er sich wirklich zuhause. Bei vielen Tierschutzhunden – besonders aus dem Ausland – dauert es aber manchmal deutlich länger.
Mein Tierschutzhund mag mich nicht – was mache ich falsch?
Wahrscheinlich gar nichts. Viele Tierschutzhunde brauchen sehr lange um Vertrauen aufzubauen – das hat nichts mit dir zu tun sondern mit ihrer Geschichte. Gib ihm Raum, sei konsequent und ruhig, und lass ihn das Tempo bestimmen. Die Verbindung kommt – aber in seiner Zeit.
Wo kann ich einen seriösen Tierschutzverein finden?
Achte auf Transparenz – seriöse Vereine zeigen ihre Arbeit, haben Pflegefamilien statt nur Kennels, machen Hausbesuche und begleiten die Vermittlung nach.
In Deutschland gibt es viele gute Vereine – schau auf Bewertungen und frag nach Referenzen. 🐾
Meine Empfehlungen - da ich Sie persönlich kenne:
Vesna&Marco Plesic - Kroatien - Lebenshof für Tiere Arche Noah e.V.
Die machen alle einen Hammer Job und das JEDEN TAG!!! Das ganze Jahr - jedes Jahr!
Falls Ihr etwas dazu beitragen möchtet, könnt Ihr an diese beiden Organisationen wirklich bedenkenlos spenden - JEDER CENT geht ausschließlich in die Tiere!
Fazit: Ja sagen – und es wirklich meinen
Ruby hat mir mehr beigebracht als jeder Kurs, jedes Buch, jedes Video.
Sie hat mir gezeigt dass echte Verbindung Zeit braucht. Dass Vertrauen verdient werden muss. Dass manchmal der Schlüssel nicht beim Hund liegt – sondern bei mir.
Und sie hat mir gezeigt dass es sich lohnt. Jeden einzelnen Tag.
Wenn du gerade überlegst – dann überleg ehrlich. Nicht mit dem Herz allein sondern auch mit dem Kopf. Nicht mit der romantischen Vorstellung sondern mit der Realität.
Und wenn du dann trotzdem ja sagst – dann sag es wirklich. Mit allem was dazu gehört.
Diese Hunde verdienen nicht weniger. 🐾
Für Ruby: Danke dass du mir vertraut hast. Es hat lange gedauert – aber es war jeden einzelnen Tag wert. ❤️🐾 |
Hinweis: Ich bin keine Hundetrainerin oder Tierpsychologin, sondern teile hier meine persönlichen Erfahrungen. Jeder Hund ist einzigartig – bei ernsteren Problemen empfehle ich eine gute Hundeschule oder einen Verhaltenstherapeuten.
Alles Liebe, Simone & das Pfotengefährten-Rudel 🐾
Das Rudel hinter Pfotengefährten

Hallo du, ich bin Simone und diese drei Fellnasen sind mein Alltag, mein Chaos und mein größtes Glück.
Wie du dir vielleicht schon denken kannst, sind wir absolute Hundeliebhaber.
Alle drei waren irgendwann aus ganz unterschiedlichen Gründen „übrig“ und landeten nach mehreren Besitzern schließlich bei uns. Jede brachte Ihre eigenen kleinen Problemchen mit und es war nicht immer einfach. Aufgeben oder gar wieder weggeben war für uns nie eine Option!
Allein diese drei Goldstücke hier könnten unterschiedlicher kaum sein. Jede einzelne ist eine neue Erfahrung, Herausforderung und manchmal auch eine kleine Geduldsprobe.
Neben meinen Hunden habe ich noch die andere große Leidenschaft DIY. Nicht nur für mich knüpfe und bastle ich gerne schöne Dinge, sondern auch für meine Hunde liebe ich es, einzigartige Accessoires oder Schnüffelspiele zu gestalten. Ich backe auch sehr gerne Hundekekse oder mache Hundeeis selber.
Hier auf meine Blogs zeige ich dir, wie du alles rund um den Hund ganz einfach selbst herstellen kannst.
Schön, dass du hier bist.
Simone & das Pfotengefährten-Rudel 🐾
Hinweis in eigener Sache:
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